Autonome Drohnen – Problemlöser in der Logistik

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Autonome Drohnen – Problemlöser in der Logistik

Wie Flugroboter die Logistik dreidimensional machen.

Verstopfte Straßen, Umleitungen, Baustellensperrungen, schlechte Ampelschaltungen, zugeparkte zweite Reihen, Fahrverbotszonen – kurzum Zeitfresser auf der letzten Meile in der Logistik, und somit eine der größten Kostenpositionen.

Die Lösung, die Amazon im Jahr 2015 für diese Problemstellung vorstellte, erschien so einfach und doch genial zugleich: ein autonomer Flugroboter, der unabhängig vom Verkehr, auf dem schnellsten Weg, der Luftlinie, emissionsfrei und umweltfreundlich Pakete frei Haus liefert.
Für Unternehmen könnte, was vor drei Jahren noch nach ferner Zukunfts-Vision klang, nun schon bald Realität werden.

Die Firma EmQopter GmbH, ein junges IT StartUp aus Würzburg, steht derzeit kurz vor der Fertigstellung und Genehmigung einer voll-autonomen Lieferdrohne für ihren Kunden, die Jopp Holding GmbH. Am Stammsitz in Bad Neustadt an der Saale betreibt Jopp zwei Werke. Zwischen diesen müssen oft wichtige und dringende Ersatzteile sowie Hauspost transferiert werden. Hinzu kommt die Problematik, dass nur eines der beiden Werke über eine Kantine verfügt, die auch das andere Werk versorgen muss. Notgedrungen verrichtet Jopp diese „Lieferdienste“ derzeit noch via PKW. Oft ist ein Mitarbeiter deshalb mehrmals täglich 10-15 Minuten pro Kurier-Fahrt mit dem Auto unterwegs, und das nur um wenige Kilogramm ca. 600 m Luftlinie zu transportieren.

Diese Lieferdrohne wäre zum heutigen Stand die erste Drohne in Deutschland, die regelmäßig automatisch über urbanen Luftraum fliegt.
Ein Meilenstein der unbemannten Luftfahrt und ein echter Problemlöser in der Logistik.

Lieferdrohne, Drohne
Lieferdrohne von EmQopter

Das Problem der Jopp-Gruppe kennen viele Unternehmen, die an einem strategischen Sitz mehrere Werke in der näheren Umgebung zueinander betreiben. Die Lieferdrohne ist dafür eine schnelle, kostengünstige und praktische Lösung.

Dabei ist die Lieferdrohne zwar der bekannteste, doch bei weitem nicht der einzige potenzielle Game Changer unter den Flugrobotern für die Logistik.

Industrieflächen sind knapp und teuer. Der Trend geht daher in die Höhe. Das gilt sowohl in der Lagerlogistik als auch in der Produktion – sei es nun in Hochregallagern oder bei Fertigungsstraßen. Des Weiteren hält auch das „Internet der Dinge“ im Zeitalter der Industrie 4.0 Einzug in der Logistik. Digitale Prozesse sorgen in der Industrie für höhere Effizienz und somit für Kosteneinsparungen. Teuer wird es allerdings dann, wenn Schnittstellen nicht ausreichend kompatibel designed wurden, digitale Prozesse nicht hinreichend in bestehende integriert wurden oder Störfälle auftreten.

Überall hier können autonome Drohnen gestützt von der entsprechenden Sensorik ein echter Problemlöser werden. Sei es zur Inventur, zur Kommissionierung sowie zur schnellen und unkomplizierten Regelung von Störfällen im autonomen Hochregallager oder als Zuführsystem unter dem Fabrikdach in der Produktion.

EmQopter arbeitet bereits heute an drohnenbasierten Lösungen, die auch ihr Unternehmen effizienter und damit erfolgreicher machen werden.
Denn eines ist sicher: aus der „digital factory“ der Zukunft werden Drohnen nicht wegzudenken sein.

Marvin Bihl

Marvin Bihl

Kunden- und Produktbetreuung bei EmQopter GmbH
Marvin Bihl ist freiberuflich als Dozent und StartUp Berater jeweils mit den Schwerpunkten strategische Unternehmensentwicklung und FACT (Finance, Accounting, Controlling & Taxation) tätig. Drohnen waren für ihn lange Zeit nur ein Hobby, bis er im Jahr 2017 Paul Benz, Mitbegründer von EmQopter kennenlernte, der ihn sofort von der Idee von Drohnen in der industriellen Anwendung begeisterte. Seitdem ist er ein fester Bestandteil des Teams.
Marvin Bihl

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