Sprachassistenz für Ihr Business

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Sprachassistenz für Ihr Business

Alexa, beschleunige mein Business

 

Sprachassistenten haben seit der Einführung von Amazons Echo im Oktober 2016 schon ganz schön viel geplappert und gewaltig viel Neues gelernt.

Die großen Techgiganten aus dem Silicon Valley – egal ob Google mit seinem „Assistant“, Amazon mit seiner „Alexa“ oder Apple mit seiner „Siri“ – liefern sich ein Wettrennen um den intelligentesten Lautsprecher für den Benutzer in den eigenen vier Wänden. Rein evolutionär macht dies auch Sinn, denn neben der klassischen Tastatureingabe, die wir seit der Schreibmaschine praktizieren, benutzen wir seit Anfang der 80er Jahre Computermäuse, mit denen plötzlich grafische Benutzeroberflächen bedient werden konnten. Und mit dem Siegeszug der Smartphones haben wir angefangen uns daran zu gewöhnen, alles direkt mit den Fingern zu tippen, zu pinchen, zu swipen. Im Bus, in der Bahn oder auf der Toilette.

 

Alexa am Arbeitsplatz

 

Der nächste Schritt in dieser Evolution der Eingabegeräte ist nun also die Sprache. Unterstützt von künstlicher Intelligenz, die im Hintergrund das gesprochene Wort in Befehle für die Maschine umwandelt – für die meisten Menschen wohl die natürlichste Form der Kommunikation. Und wir sind mittendrin in dieser Entwicklung, in der sich problemlos das ganze Haus per Sprache fernbedienen lässt. Egal ob Lampen, Temperatur oder der Fernseher auf dessen Fernbedienung die endlosen Knöpfe einem Ring und einem Mikrofonsymbol gewichen sind. Damit ist für den bequemen Benutzer Zuhause schon viel erledigt worden, aber was macht das Geschäft?

 

 

Vergessen wir den ganzen Hype um E-Commerce, der Segen und Fluch zugleich für alle KEP-Dienstleister geworden ist. Plötzlich ist dort Voice Commerce. Ich wünsche mir etwas in meinen „Einkaufswagen“, spreche es nur laut aus und mein Sprachassistenzsystem führt aus. Ich muss nicht den lahmen Computer hochfahren. Ich muss kein Smartphone aus der Tasche holen, eine App öffnen und auf der Mini-Tastatur umständlich einen Suchbegriff eingeben. Nein, ich sage einfach „Alexa, Kaffee in den Einkaufswagen“ und schon geht mein Wunsch in Erfüllung.

 

Was wäre, wenn man nun dieses einfache Konzept auf das eigene Geschäft übertragen könnte?

Die Automobilhersteller BMW und Ford haben bereits verkündet, dass diese Amazons Voice Service „Alexa“ in Zukunft in Ihren Infotainment-Systemen verwenden werden. Vorwerk gibt per Sprachbefehl dem Staubsauger den Befehl zum Saubermachen. E.ON erlaubt die Abfrage von Stromverbrauchsdaten oder lässt mich bequem den Zählerstand zurückmelden.

Dahinter steckt ein unglaubliches Potenzial für komplexe Geschäftsanwendungen, dieses ist sogar noch viel größer als für den Privatmann Zuhause. Deshalb arbeitet auch SAP an einem CoPilot in Verbindung mit Ihrem hauseigenen ERP-System. Einkäufer können im Handumdrehen Bestellungen anlegen. Ich kann meinen Dienstreiseantrag einfach meinem Voice Service übergeben und ich kann aktuelle Kennzahlen unkompliziert zu jedem Zeitpunkt abfragen. Termine werden in Sekundenschnelle angelegt und in meinen Kalender synchronisiert.  Egal ob im Büro, Daheim von der Couch oder Unterwegs im Auto. Das alles lässt sich bereits heute mit wenig Aufwand umsetzen.

 

Digitale Transformation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine lästigen Formulare mehr für den IT-Support, keine endlose Zettelwirtschaft für unternehmensinterne Abläufe. Dadurch lassen sich Geschäftsprozesse vereinfachen und gleichzeitig beschleunigen. Die Erfassung erfolgt direkt am Ort des Geschehens und wird im Dialog über Fragen und Antworten gefüllt.

Alles was aktuell über Apps oder über das Web abgewickelt wird, kann und wird in Zukunft über Sprachsteuerung umgesetzt werden. Auch wenn die herkömmlichen Möglichkeiten bestehen bleiben, so wird Sprachsteuerung die bisherigen Lösungen auf jeden Fall ergänzen.

Stefan Vogt
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Geschäftsführer bei Priotic GmbH
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